Auf dem Gebiet von dem
sogenannten Weißen Kujawy, inmitten des Tieflandes von
Ciechocinek, das ein Teil des Thornisch-Bromberger
Talkessels ist, auf dem linken Weichselufer, zwischen
Toruń und Włocławek, etwa 40 m über dem Meeresspiegel,
in dem malerischen Urtal der Königin der polnischen
Flüsse liegt ein der größten und zugleich sehr bekannten
Kurbäder unseres Landes - Ciechocinek - eine Stadt von
etwa 12 Tausend Einwohnern. Der Kuort hat ein mildes
Klima von einer hohen Jahresdurchschnittstemperatur,
verhältinsmäßig großer Anzahl der sonnigen Tage,
geringem Niederschlag und nicht besonders starkem Wind,
und letzten Endes kleinem Feuchtigkeitsgrad der Luft.
Das Gelände um die Gradierwerke herum ist durch das
Mikroklima von fast Meereseigenschaften gekennzeichnet.
Dieses Mikroklima weist Heileigenschaften auf, die den
Mikroelementen aus dem im Laufe der Verdampfung
entstehenden Aerosol zu verdanken sind.Die Geschichte
der Solequellen von Ciechocinek geht auf uralte Zeiten
zurück.Jedoch für die ältesten hält man die Vermerke aus
dem XIII. Jahrhundert.Im Jahre 1235 hat der Herzog
Konrad von Masovien das Dokument erstellt, in dem er dem
gerade von ihm eingeführten Deutschen orden für eine
unbefristete Pacht zwei Salzsiedereien überwiesen hat,
wofür der Deutsche Orden verpflichtet war, dem Herzog
und dem Bischof Salzdeputate zu leisten.
"Die Verflechtung der politischen Ereignisse hatte zur
Folge, daß das Territorium des Koniggutes Slonsk erneut
zum Gegenstand der wirtschftlichen Interesse am Ende des
XVIII.Jahrhunderts wurde." Nach der ersten Teilung
Polens /1772/ gingen die an Salz reichen Städte
Wieliczka und Bochnia in die österreichische
Besatzungszone über. Im Zusammenhang damit haben die
Solequellen von Słońsk und Ciechocinek das Interessen
bei den zuständigen Behörden der neuen Verwaltung
erweckt.
Das Unternehmen wurde von Konstanty Wolicki, der damals
im wirtschaftlichen Bereich tätig wa, angeregt. Seine
Bemühungen haben ein Verständnis bei damaligen
Schatzkammerminister Konstanty Drucki-Lubecki gefunden.
In den Jahren 1824 - 1832 in der Pfarrgemeinde von
Slonsk hat man eine große Salzsiederei erbaut. " Zwecks
einer technologischen Vorbereitung der rohen Sole hat
man die Fabrik mit den Gradierwerken ausgestattet, die
zur Verdampfung der Sole dienten. Ciechocinek wurde zu
einem bedeutenden Salzproduzenten.
Kurz danach hat der Arzt Michal Nowicki die heilenden
Eigenschaften der Sole von Ciechocinek entdeckt. Schon
im Jahre 1836 hat man in dem neugebauten Gasthaus die
ersten vier Kupferwannen für das Solebad installiert. "Diese
Tatsache wurde zur Geburtstunde Ciechocineks als Kurort.
Die Solebadanlagen hat man bald als "Mineralwasseranstalt"
bezeichnet.
Eine hervorragende Person war damals Dr. Roman
Ignatowski - "der Arzt der Salzsiederei", dank dem die
neuen Badeobjekte in Betrieb genommen wurden. " Indem Dr.
Ignatowski die Stelle " des Arztes der
Mineralwasseranstalt ohne Gehalt" annimmt, leitet er
weitere Untersuchungen über Anwendungsbereiche der Sole
zu Heilzwecken ein."Ciechocinek entwickelte sich ständig
und blühte immer mehr als ein Kurort auf. Im Jahre 1916
hat man Ciechocinek die Stadtrechte zuerkannt.
In der Zwischenkriegszeit erfolgte weiterer Ausbau und
Entwicklung des Kurbades.Es sind neue Urlaubshäuser
entstanden.Man hat das Postamt, das thermale Solefreibad,
die Grundschule, das Wohn- und Handelsgebäudekomplex
"Europa", den "Präsidentenhof" und andere Objekte erbaut.
Der Kurort wurde von hervorragenden Gästen besucht.
Ciechocinek erlebte seine Blütezeit. Die Schönheit
seiner Park - und Grünanlagen hatte große
Anziehungskraft. Der Kurort war schon auch im Ausland
bekannt. Der Krieg brach aus. Ciechocinek hat man für
Hermannsbad umbenannt.Der Kurort wurde zu einem großen
Militärkrankenhaus für die Deutschen.
Es kam der Januar von 1945. Die Deutschen haben in Eile
die Stadt verlassen. Zum Glück hat der Krieg nicht zu
Verwüstungen in der Stadt gebracht.Die wichtigsten
Objekte der Stadt wie der Bahnhof, die Kurhäuser, die
Kirche blieben trotz der Sprengversuche unversehrt. Man
konnte den Kurort wiederbeleben.
Besonders intensiv hat sich die Stadt am Ende der
fünfziger, dann der sechziger, und der siebziger Jahre
entwickelt. Es sind in dieser Zeit viele Sanatorien und
Betriebskuranstalten entstanden.
So wie früher lockt Ciechocinek die Kurgäste und
Urlauber nicht nur durch Heileigenschaften des
Mikroklimas, sondern auch durch die malerische Lage,die
Grün- und Parkanlagen, gemütliche Atmosphäre der Cafes,
Brunnengeräusch, den Ernst der Gradierwerke und den Reiz
der zahlreichen Spazierwege an.
Seit 1998 erfreut wieder das endlich sanierte Gebäude
des Sommertheaters das Auge. Dort finden viele
kulturelle Veranstaltungen statt.
Der Kurort bietet den Kurgästen und den Stadtbewohnern
viele Attraktionen an. Hier wird es gesorgt, daß jeder
für sich etwas Interessantes sowohl in der Sommersaison
als auch in der Zeit der langen Herbst - und
Winterabende wählen kann. Besonders bemerkenswert sind
hier die Festspiele, wie das Feuerwehrliederfestival,
Feuerwehrblasorchesterschau, Tage der Stadt Ciechocinek,
Festival der Volksmusik von Kujawy und des Landes von
Dobrzyn, Lieder - und Kulturfestival der Roma,
Liederfestival der behinderten Kinder und Jugendlichen,
Oper- und Operettefestspiele, Solelauf, "Präsentationen",
Theatertreffen und andere.
Wir laden alle nach Ciechocinek ein! Besondere Linderung
finden hier jedoch diejenigen, die an Krankheiten der
Bewegungsorgane, Rheuma , Krankheiten der Atemwege, des
Kreislaufs und des Nervensystems leiden. Die Kurgäste
gewinnen ihre Kräfte wieder, indem sie die Solebäder,
Kohlesäurebäder, Heilmoorbäder, klassische Massagen,
Unterwassermassagen nehmen, Inhalationen, Heilgymnastik
im Fitneßraum und im Schwimmbad machen.
Die Kurgäste mögen auch Spaziergänge um die Gradierwerke
herum oder an dem Brunnen "Pilz" in Anspruch nehmen. Den
Kurgästen und Urlaubern werden auch zahlreiche Ausflüge
in die Umgebung empfohlen.
Wir laden ein. - Dieser schöne Ort bringt, dank seinen
Heileigenschaften die Wellness zurück!
Ciechocinek wartet auf Sie.
Zögern Sie bitte nicht. Kommen Sie bitte zu dem
reizenden Kurort mit anmutsvoller Landschaft, an der an
dieser Stelle ein bisschen wilden Weichsel.
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